Goldimplantation bei Arthrose bei Hund und Katze
Die Tierarztpraxis Herbede ist spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen bei Hund und Katze, insbesondere bei Arthrose. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Goldimplantation als dauerhafte Therapie zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität.
Goldimplantation bei Arthrose bei Hund und Katze
Was ist die Goldimplantation?
- Dauerhafte Schmerztherapie bei Arthrose oder nach Gelenksoperationen
- Implantation kleiner Golddrahtstückchen zur langfristigen Schmerzlinderung
Wie wirkt die Goldimplantation?
Die implantierten Golddrahtstückchen stimulieren tief liegende Akupunkturpunkte. Dadurch wird die Entzündungsreaktion im Gewebe reduziert und der Schmerz gelindert.
Für welche Tiere ist die Goldimplantation geeignet?
- Junge Tiere mit angeborenen Gelenkerkrankungen wie HD oder ED
- Ältere Hunde und Katzen mit Arthrose
- Patienten nach Frakturen oder Gelenksoperationen
- Auch für Heimtiere geeignet
Welche Vorteile bietet die Goldimplantation bei Arthrose?
- Deutlich weniger Schmerzen
- Mehr Beweglichkeit und Lebensqualität
- Reduzierter Bedarf an Schmerzmitteln
- Entlastung von Leber, Nieren und Magen
- Verlangsamung der Arthroseentwicklung
Ablauf der Goldimplantation in unserer Praxis
- Ausführliches Anamnesegespräch
- Gründliche Untersuchung inklusive Gangbildanalyse
- Blutuntersuchung und weiterführende Diagnostik
- Individueller Implantationsplan
- Röntgen zur Beurteilung der Gelenkveränderungen
- Implantation der Goldstückchen in Narkose
Goldimplantate bei Hund und Katze – Tiermedizinischer Hintergrund
Schmerzen bei Hunden und Katzen haben viele Ursachen und betreffen unterschiedliche Strukturen des Bewegungsapparates. Besonders häufig führen chronische Erkrankungen wie Arthrose zu einer dauerhaften Einschränkung der Lebensqualität.
Welche Ursachen können Schmerzen bei Hund und Katze haben?
- Knochen und Gelenke: Frakturen, Stauchungen, Panostitis, Arthrose, Arthritis
- Muskeln: Zerrungen, Muskelfaserrisse, Entzündungen, Verspannungen
- Bänder und Sehnen: Überdehnung, Rupturen, Überbeanspruchung, Entzündungen
- Nerven: Bandscheibenvorfälle, Neuritis, Enzephalomyelitis, Neuropathien
Akute Schmerzen heilen häufig nach relativ kurzer Zeit ab. Chronische Schmerzen hingegen bleiben bestehen und gehen nicht von selbst weg.
Die häufigste Ursache für chronische Schmerzen bei Hunden und Katzen ist die Arthrose.
Arthrose bei Hund und Katze – was bedeutet das?
- Knöcherne Veränderung am Bewegungsapparat
- Führt zu Bewegungseinschränkung und zunehmender Gelenkversteifung
- Ist nicht heilbar
- Verursacht chronische Schmerzen – oft bei jedem Schritt
Chronische Schmerzen beeinträchtigen das Leben von Hund und Katze
- Schmerzen machen unglücklich, depressiv und reizbar
- Sie führen zu sozialem Rückzug
- Sie nehmen Lebensfreude und Aktivität
Unsere Tiere äußern Schmerzen nicht wie wir Menschen. Sie leiden häufig still. Deshalb liegt es in unserer Verantwortung, Schmerzen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Wie wird Arthrose bei Hund und Katze diagnostiziert?
- Gründliche klinische Untersuchung durch Beobachtung und Abtasten
- Röntgenuntersuchung zur Beurteilung der Gelenke
- CT oder MRT bei speziellen Fragestellungen
Therapiemöglichkeiten bei Arthrose bei Hund und Katze
- Schmerzmedikamente
- Physiotherapie
- Akupunktur
- Goldimplantation
- Chirurgische Eingriffe
- Futterzusätze oder spezielle Diäten
- Injektionstherapien
Typische Anzeichen für Schmerzen bei Hunden mit Arthrose
- Der Hund ist ruhiger als früher
- Weniger Spielfreude
- Schwerfälliges Aufstehen
- Probleme beim Hinsetzen oder Hinlegen
- Muss sich einlaufen
- Schleifen der Pfoten
- Schwierigkeiten beim Treppensteigen
- Springt nicht mehr ins Auto
- Aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen
- Abwehr beim Anfassen oder Bürsten
- Humpeln oder veränderter Gang
- Urin- oder Kotverlust beim Laufen
Typische Anzeichen für Arthroseschmerzen bei Katzen
- Springt nicht mehr auf Möbel
- Probleme beim Kratzen oder Klettern
- Mag nicht mehr angefasst werden
- Spielt kaum noch
- Zieht sich zurück
- Schläft deutlich mehr
- Humpeln oder veränderter Bewegungsablauf
- Ungepflegtes oder verfilztes Fell
- Unsauberkeit
- Aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder Partnertieren
Schmerzen bei Heimtieren erkennen
- Rückzug und verminderte Aktivität
- Ungewöhnliche Sitz- oder Liegeposition
- Unruhe oder fehlende Entspannung
- Reduzierte Futteraufnahme
- Verschmutzungen durch Urin oder Kot
- Kaninchen: vermehrt herumliegender Blinddarmkot
Wenn Sie mehrere dieser Symptome bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze beobachten, vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis mit Dr. Anna Loesgen. Gemeinsam finden wir die passende Therapie für Ihr Tier.